Bauernregeln Juli

Gerade im Juli, also kurz bevor die Ernte eingefahren wird, ist das Wetter für die Bauern immer besonders wichtig gewesen. Und so war das Wetter gerade im Juli immens wichtig, gerade für die Ernte. Das schlägt sich auch in den Bauernregeln für den Juli nieder.

Am 7. Juli wäre übrigens der Echte Siebenschläfertag.

Allgemeine Bauernregeln im Juli

  • Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.
  • Im Juli will der Bauer schwitzen, als untätig hinterm Ofen sitzen.
  • Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
  • Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.
  • Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.

Bauernregeln zu bestimmten Daten im Juli

2. Juli – Mariä Heimsuchung wurde damals am 2. Juli gefeiert, erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Festtag Mariä Heimsuchung auf den 31. Mai verlegt.

  • Maria Heimsuch wird’s bestellt, wie’s Wetter vierzig Tag sich hält.
  • Geht Maria übes Gebirge nass, bleibt leer Scheune und Fass.

10. Juli Siebenbrüder

Nicht zu verwechseln mit den Siebenschläfer ist der Festtag der Siebenbrüder (Felicitas und ihre Söhne, frühchristliche Märtyrer). Der Gedenktag der hl. Felicitas ist in der katholischen Kirche der 23. November, der Siebenbrüdertag ist am 10. Juli. Auch zum Siebenbrüder-Tag gibt es eine Reihe von Bauernregeln:

  • Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach.
  • Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben.
  • Wenn sich die sieben Brüder sonnen, kommt sieben Wochen Wonnen.
  • An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

23. Juli

Beginn der Hundstage. Für die Hundstage gelten natürlich auch Bauernregeln. Die Hundstage gehen bis zum 23. August.

  • Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein.
  • Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß.

25. Juli St. Jakobus

  • Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.
  • Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm.
  • Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
  • Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
  • Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
  • Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
  • Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben.
  • Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.
  • Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.
  • Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.

Bauernregeln Juni – Bauernregeln Juli – Bauernregeln August

Namen für den Monat Juli: Heumond, Wärmemond oder Bärenmonat.

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Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017
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