St. Peter ad Vincula – Petri Kettenfeier

Die Bauernregeln zum 1. August sprechen auch von Petri Kettenfeier. Aber was ist mit dieser Bauernregel zu Beginn des Sommermonats August gemeint (siehe auch Bauernregeln für August)?

St. Peter ad Vincula zu deutsch eben St. Peter in Ketten ist ein liturgisches Fest, das am 1. August gefeiert wird. Zumindest bei den Katholiken. Nach dem orthodox und armenischen Kalender ist St. Peter in Ketten wohl am 16. Januar.

Petrus in Ketten

Der Name dieses Tages ist in der Apostelgeschichte zu suchen. So wurde Pontius Pilatus als Statthalter Judäas abgesetzt. Danach verfolgte der jüdische König Herodes Agrippa I die Jerusalemer Urgemeinder. In der Folge wurde dann der Apostel Jakobus der Ältere enthauptet. Aber auch Petrus wurde verhaftet. Dieser wurde zwischen zwei Bewachern in einer Gefängniszelle angekettet. Es kamen aber Engel, die Petrus auf wunderbare Weise befreien konnten. Und so konnte Petrus seine Mission außerhalb Jerusalems fortsetzen.

In Rom gibt es San Pietro in Vincoli. Hier wird Petrus in Ketten dargestellt.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Petri-Ketten-Kirchen bzw. Kapellen, die das Patrozinium der Legende St. Peter ad Vincula tragen.
Petri-Ketten-Kirchen

Bauernregel zur Petri Kettenfeier

An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.
Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

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