Wann wurde welcher Planet entdeckt?

Planeten des 100jährigen Kalenders
Planeten bzw. Himmelskörper des 100jährigen Kalenders

Beim Siebenjahreszyklus bedient sich Mauritius Knauer der ihm bekannten sieben Himmelskörper bestehend aus den fünf Planeten unseres Sonnensystems: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn sowie unserer Sonne und dem Mond der Erde. Damit erstreckt sich der Siebenjahreszyklus des Hundertjährigen Kalenders nicht alleine auf Planeten.

Angeordnet wurden die Himmelskörper wohl nach der vermeintlichen Entfernung der Planeten zur Erde. Zumindest wurde die Liste so erstmals von den griechischen Stoikern so geordnet. Auf Position 1 steht dann die Erde, es folgt der Erdmond und dann der Merkur sowie die Venus. Die Sonne folgt auf Position fünf, danach kommen noch Mars, Jupiter und Saturn. Und so scheint sich in diesem doch sehr begrenzten Planetensystem alles um unsere Erde zu drehen.

Als Mauritius Knauer seinen 100jährigen Kalender verfasste waren auch nur die fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn bekannt. Erst 1781 wurden der Uranus von Wilhelm Herschel entdeckt, 1846 folgte der Neptun und 1930 der Pluto, der ja im Jahr 2006 schließlich zum Zwergplaneten degradiert wurde.

Heliozentrische Weltbild

Die Abfolge der sieben Himmelskörper mit der Erde als Mittelpunkt, um den die sechs anderen kreisen, bedient sich dem älteren geozentrischen (ptolemäischen) Weltbild: Die Erde als Zentrum. Dies steht im Widerspruch zum Heliozentrischen Weltbild (auch kopernikanisches Weltbild), das auf der Annahme beruht, dass sich die Planeten (darunter auch die Erde) um die Sonne bewegen.