Tag des Buches 23. April Miguel de Cervantes und William Shakespeare

Der Welttag des Buches und des Urheberrechts (auch Weltbuchtag) wird am 23. April begangen. In Spanien bzw. in Katalonien ist es am Tag des Buches durchaus üblich eine Rose und/oder eben ein Buch zu verschenken. Eingerichtet wurde der Weltbuchtag im Jahr 1995 von der UNESCO als weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Warum der 23. April als Weltbuchtag?

Ausgewählt wurde der 23. April als Weltbuchtag. In Katalonien wird an diesem Tag der Georgstag begangen und zwar in dem Rosen und Bücher verschenkt werden. Da auf den 23. April auch das vermutete Geburts- sowie das Todesdatum von William Shakespeare und auch der Todestag von Miguel de Cervantes fallen, ist der 23. April natürlich besonders prädestiniert, um zum Weltbuchtag erklärt zu werden. Natürlich kann auch Katalonien mit einem Schriftsteller bzw. Autor aufwarten, der an dem Datum gestorben ist und zwar der Autor Josep Pla (1897-1981, spanischer Journalist, Schriftsteller in spanischer und katalanischer Sprache).

Während Josep Pla und Miguel de Cervantes nicht nur am gleichen Datum (23. April) sondern auch am gleichen Tag (nicht im gleichen Jahr) starben, trennen die Todestage von Miguel de Cervantes und William Shakespeare gleich zehn Tage. Da 1616 in Spanien bereits der Gregorianische Kalender galt, in England aber noch nicht, kommt es zu dieser Diskrepanz. In England galt damals (und das noch bis ins 18. Jahrhundert hinein), der julianische Kalender.

Aktion Lesefreude

Am 23. April 2012 initiierten die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutsche Buchverlage erstmals die Aktion Lesefreunde.

Tag des freien Buchs

In Andenken an die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland wurde in der DDR am 10. Mai der Tag des freien Buches begangen.

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