Wer sind die Eisheiligen – Heilige Sophia

Zu den Eisheiligen gehören gleich mehrere Heilige. Örtlich ist wohl auch unterschiedlich, welche Heilige dazu gezählt werden. So zählt in Norddeutschland Mamertus (11. Mai) zu den Eisheiligen, in Österreich und in der Deutschschweiz beginnen die Eisheiligen mit Pankratius am 12. Mai. Und die Eisheiligen werden auch als gestrenge Herren und Eismänner bezeichnet, damit würden sie nur bis zum Bonifatius, dem 14. Mai gehen. Zu den Eisheiligen wird inzwischen aber auch die kalte Sophie (Sophia, 15. Mai) mitgezählt.

Eisheilige Übersicht

  1. Mertus, Bischof von Vienne, 11. Mai
  2. Pankratius, frühchristlicher Märtyrer, 12. Mai
  3. Servatius, Bischof von Tongeren, 13. Mai
  4. Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer, 14. Mai
  5. Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen, 15. Mai (kalte Sophie)

Sophia von Rom – Kalte Sophie

Mit der kalten Sophie ist die frühchristliche Märtyrerin Sophia von Rom gemeint. Sie soll im 3. Jahrhundert gelebt haben und um 304 während der Christenverfolgung unter Diokletian das Martyrium erlitten haben. Bestattet wurde Sophia von Rom dann auf dem Friedhof des Heiligen Gordianus und Epimachus.

Die Attribute der heiligen Sophie sind Palme, Buch, Trog, Schwert. Ihr Gedenktag ist der 15. Mai.

Die hl. Sophia ist Namenspatronin von Sophia und den Abwandlungen Sofia, Sophie und Sofi. Diese Vornamen belegen in jüngerer Zeit vorderste Plätze in der Liste der beliebtesten Vornamen in Deutschland bei der Gesellschaft für deutsche Sprache.

Bauernregeln zur Kalten Sophie

Mehr über die Bauernregeln.

Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss.

Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.

Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer Juchei.

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