Hundertjähriger Kalender

Wettervorhersagen im Siebenjahres Zyklus

Der Hundertjährige Kalender 2022

Jupiterjahr 2022
Jupiterjahr 2022

Das nächste Jahr, in dem der Jupiter die Regentschaft übernimmt, ist das Jahr 2022 und dann wieder 2029. Weitere Jupiterjahre sind die Jahre 2036, 2043, 2050 und 2057. Das letzte Mondjahr im Hundertjährigen Kalender war 2015 gewesen.

Der Jupiter – Blitzgott und größter Planet im Sonnensystem

Unabhängig vom Hundertjährigen Kalender hat Jupiter für das Wetter noch eine ganz besondere Bedeutung. Benannt wurde dieser Planet nach Jupiter und dieser galt den Römern, die nicht nur Monaten Namen gaben, sondern eben auch Planeten in unserem Sonnensystem, als wichtigster Gott. Unter anderem war er für sie ein Wettergott, der in der Lage war, riesige Blitze zu schleudern. Der Vater des Jupiters ist Saturnus (ebenfalls der Name eines unserer Planeten, sein letztes Jahr war 2021).

Jupiter ist der Gasplanet in unserem Sonnensystem. Er hat eine enorme Masse und ist damit auch für die Himmelsbahn unserer Erde wichtig. In der Astrologie repräsentiert der große Planet nicht nur Wachstum und Glück, er gilt als Glücksplanet, der mehr Energie spendet, als er von der Sonne nimmt. Seinen vielen positiven Energien wird auch eine große Wirkung auf unser Horoskop nach gesagt. Übrigens benötigt der Jupiter ganze 22 Jahre, bis er die Sonne umlaufen hat.

In unserem Sonnensystem ist der Jupiter der Planet, der sich am schnellsten um seine eigene Achse dreht. Um ihn kreisen eine ganze Reihe von Monden, bis heute sind 79 bekannt. Darunter auch die Galileischen Monde, die bereits im Jahr 1610 entdeckt wurden.

Das Jahr 2022 gilt, wie zuletzt 2015 und wieder 2029 als Jupiter-Jahr und damit als Glücksjahr.

Übrigens lässt sich der Jupiter, wenig Lichtverschmutzung vorausgesetzt und wolkenfrei sollte es auch sein, ohne Hilfsmittel von der Erde aus beobachten. Zumindest ¾ des Jahres ist das möglich. Nach dem Mond und der Venus ist der Jupiter in der Nacht das dritthellste Objekt am Himmel. Das erste Mal richtete wohl Galileo Galilei im Jahre 1610 ein Fernrohr und entdeckte dabei zugleich dessen vier größten Monde. Inzwischen sind wir aber nicht mehr auf das Fernrohr angewiesen, es gab bereits einige Raumsonden, wie die PIoneer 10 und 11 aber auch die Voyager 1 und 2, die uns mehr Erkenntnisse über diesen großen Planeten brachten. Allerdings liegt der Planet, Stand unserer Technik, nicht gerade um die Ecke. Die NASA-Sonde Galileo benötigte Ende des letzten Jahrhunderts mehr als sechs Jahre Flugzeit, ehe sie im Dezember 1995 in eine Umlaufbahn um den Planeten einschwenkte.

Wie wird das Wetter 2022?

Das Jupiterjahr ist vom Wetter ziemlich gut. Es ist mehr feucht als trocken. Weil das vorangegangene Saturnjahr mit seinem langen Winter und grimmiger Kälte im Frühling noch lange nachwirkt, gibt es ein spätes Jahr. Obwohl Jupiterjahre allgemein zu aller Fruchtbarkeit geneigt sind, können in diesem Jahr alle Früchte manchmal erst drei Wochen später als in anderen Jahren hervorwachsen.

Frühling 2022

Der Frühling 2022 ist bis in den Mai kalt und feucht. In der Mitte für zehn bis 18 Tage temperiert und gemäßigt, hernach aber bis zum Ende wieder feucht und kalt.

Sommer 2022

Der Sommer ist anfangs kalt und feucht. In der Mitte dann gut und mit vielen Donnerwettern vermischt. Zu Ende wird der Sommer im Jupiterjahr dann hitzig. Wenn es in einem Jupiterjahr zu einem dürren Sommer kommt, was in 28 Jahren kaum geschieht, so wird darauf das Getreide teuer. Es gibt allerdings einen dürren Sommer, wenn im Februar, März, April oder Mai eine Sonnenfinsternis gewesen ist.

Herbst 2022

Der Herbst ist im Jupiterjahr durchgehend regnerisch. Nicht ganz so regnerisch wird der Herbst, wenn es eine Sonnenfinsternis gegeben hat.

Winter 2022

Der Winter ist anfangs einige Tage lang sehr kalt und mit viel Schnee. Am Ende wird es milder und ohne Schnee, dafür ist es aber sehr windig.

Wind, Regengüsse und Ungewitter 2022

Der Westwind weht im Jupiterjahr am häufigsten, bisweilen aber auch der Südwind. Obschon im Jahre oft und vielmals Regenwetter ist, so gibt es doch keine merklichen Wassergüsse, als wenn der Schnee abgeht. Im Sommer gibt es viele Ungewitter, doch ohne merklichen Schaden anzurichten.